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Amokalarm an Memminger Schule – Innenminister lobt gelungenen Polizeieinsatz
24.01.2013 - 11:18
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat sich nach dem Bericht zum gelungenen Polizeieinsatz in Memmingen über das fraktionsübergreifende Lob aus dem Landtag für die Einsatzkräfte gefreut und lobt den gelungenen Polizeieinsatz.
"Diese außergewöhnlich belastende und gefährliche Bedrohungslage konnte nur deshalb so gut bewältigt werden, weil die Schule ihr örtliches Sicherheitskonzept zusammen mit der Memminger Polizei vorbildlich umgesetzt hat."

Wie AllgäuHIT ausführlich berichtete hat ein damals 14-jähriger Schüler am 22. Mai 2012 einen Amokalarm ausgelöst und hielt Polizeikräfte stundenlang in Atem. Heute läuft der zweite Verhandlungstag gegen den Schüler. Ihm wird zwölffachen versuchter Totschlag, Widerstand gegen die Polizei und unerlaubten Waffenbesitzes vorgeworfen. Ihm drohen bis zu 10 Jahre Jugendstrafe.

"Ich appelliere daher an alle Schulen, umfassende Sicherheitskonzepte in enger Zusammenarbeit mit der örtlichen Polizei zu erstellen, regelmäßig fortzuschreiben und einzuüben", betonte Herrmann. Das bewährte Sicherheitskonzept für die Memminger Schule basiert auf den „Empfehlungen der Bayerischen Polizei zur Erstellung von Sicherheitskonzepten an Schulen“. Es wird regelmäßig in Lehrerkonferenzen thematisiert und aktualisiert. Zudem steht die Bayerische Polizei den Schulen rund um die Uhr zur Seite, falls es zu Zwischenfällen kommen sollte.

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