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Polizeifahrzeug
(Bildquelle: AllgäuHIT)
 
Kempten
Donnerstag, 14. August 2014

Positive Halbzeitbilanz der Polizei zur Allgäuer Festwoche

Beamte mehr als zufrieden mit bisherigem Verlauf

Zur Halbzeit der Allgäuer Festwoche zieht die Kemptener Polizei ein positives Resümee. Bei knapp 60.000 Abendbesuchern ist der bisherige Verlauf mehr als positiv zu bewerten. 18 Hausverbote und zwei Gewahrsamnahmen sind bislang zu verzeichnen. Das Bemühen aller beteiligten Kräfte in der Vergangenheit wie jetzt, die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten, trägt sukzessive Früchte. So muss auch an dieser Stelle der Arbeit des Rettungs- und Ordnungsdienstes Anerkennung gezollt werden.

Montagabend mit rund 6.000 Besuchern
Nachdem er über den Zaun geklettert und vom Sicherheitsdienst erwischt worden war, zeigte sich ein 20-jähriger Burgberger voller Reue und war mit einem Verbot für diesen Tag einverstanden. Bei der Busabfahrt am ZUM beleidigte er vor seinen Freunden dort eingesetzten Polizeibeamte. Als Folge wird der mit über 1,6 Promille Alkoholisierte nicht nur wegen Hausfriedensbruch sondern auch Beleidigung angezeigt und erhielt ein Festwochenverbot für dieses Jahr.
Weil er einem 27-jährigen Festwochenbesucher ohne ersichtlichen Grund zu Boden und dann noch mit den Füßen ins Gesicht schlug wurde ein 16-Jähriger aus Immenstadt auf Dauer des Geländes verwiesen und wegen Körperverletzung angezeigt.
Die Jugendschutzstreifen in und um das Gelände der Allgäuer Festwoche ergab erwartungsgemäß mehrere Feststellungen wegen unerlaubten Rauchens und eine Anzeige wegen Abgabe von Tabak an Minderjährige. Ziemlich überrascht war eine Streife allerdings, als sie im Außenbereich auf einem Spielplatz eine Gruppe Jugendlicher im Alter von 15 bis 17 Jahre kontrollierte, da ringsherum Bierflaschen und Alkoholika festzustellen waren. Außerdem tauchte dabei eine Wasserflasche gefüllt mit Wodka auf, deren Herkunft sich schließlich dadurch erklärte, dass die Mutter einer der Jugendlichen diese extra auf Bitten ihrer 16-jährigen Tochter gekauft und überlassen hatte. Da bei Branntwein das im Jugendschutzrecht sogenannte „Elternprivileg“ nicht zur Anwendung kommt, wird die Mutter wegen eines Verstoßes nach dem Jugendschutzgesetz zur Anzeige gebracht.
Da er ständig andere Besucher anpöbelte wurde ein 18-jähriger Kemptener kontrolliert und dadurch bei ihm knapp ein Gramm Marihuana zu Tage gebrachte. Der junge Mann, der bereits im Vorjahr der Festwoche verwiesen wurde, erhielt auch für dieses Jahr ein Festwochenverbot. Bezüglich des Rauschgiftes erfolgt obligatorisch eine Anzeige.

Dienstagabend mit rund 10.500 Besuchern
In Gewahrsam genommen und somit die Nacht bei der Polizei verbringen musste ein 18-Jähriger Buchenberger der sich nach einem Streit mit anderen im Stadtpark nicht beruhigen ließ. Da er immer aggressiver wurde war sein Entfernen aus dem Gelände die letztendlich einzige Lösung. Zudem erhielt er aufgrund seines Verhaltens ein Festwochenverbot für dieses Jahr. Der junge Mann hatte bereits zum Zeitpunkt der Maßnahme gegen 19.30 Uhr einem erheblichen Alkoholwert von über zwei Promille.
Ein Festwochenverbot über die Gesamtdauer erhielt ein 16-Jjähriger, der versuchte, „schwarz“ auf das Festgelände zu kommen und dabei vom Sicherheitsdienst erwischt wurde. Der mit sehr bedenklichen knapp drei Promille noch recht annehmbar sprechende Junge wurde von seinem Vater im Sicherheitszentrum abgeholt. Wegen Hausfriedensbruch wird er zur Anzeige gebracht und zudem die Fahrerlaubnisbehörde über einen offensichtlich gewohnten Umgang mit Alkohol in Kenntnis gesetzt.
Im Rahmen des Jugendschutzes fielen zwei alkoholisierte junge Mädchen mit 14 und 15 Jahren auf und wurden den Eltern übergeben. Der Alkomat zeigte knappe 0,8 bzw. knapp ein Promille.
Da sie Branntwein an Jugendliche verkaufte wird die Verkäuferin eines Lebensmittelmarktes in der Innenstadt zur Anzeige gebracht.
Kurz nach 1 Uhr tauchte eine 17-jährige junge Dame bei der Wache auf und behauptete, dass ihre gleichaltrige Schwester nach einer Behandlung im Kemptener Krankenhaus, in das sie nach einer erlittenen Fußverletzung eingeliefert wurde, auf der Festwoche abgängig und nicht mehr erreichbar sei und die Polizei sofort etwas zu unternehmen hätte, da die Vermisste minderjährig sei. Nachgefragt bei Rettungsdienst und Krankenhaus stellte sich als richtig zwar der Transport in das Krankenhaus, als falsch letztendlich die Behauptung, dass die Schwester abgängig sei, heraus. Die beiden mit gut einem Promille alkoholisierten jungen Frauen, die wie sich zudem herausstellte, ihren Bus weit vorher verpasst hatten, da eine von ihnen zuvor bei einem Maßkrugdiebstahl erwischt worden war, wurden deshalb in Gewahrsam genommen und der verständigten Mutter übergeben. Ein Festwochenverbot ist die Folge.

Mittwochabend mit rund 7.500 Besuchern
Knappe zwei Promille zeigte der Alkomat bei einem 23-Jährigen aus dem Unterallgäu an, der nach einem Streit einem 20-Jährigen aus dem Oberallgäu, mit 1,6 Promille auch nicht unerheblich alkoholisiert, die Faust in das Gesicht schlug. Der junge Mann wird wegen Körperverletzung angezeigt.
Erst urinierte er auf die Straße, obwohl die geöffnete Toilette nur wenige Meter entfernt war, dann beleidigte er eine farbige Reinigungskraft. Ohne Unrechtsbewußtsein und Einsicht, unterstützt von seinem 28-jährigen Kumpel, wird der 19-jährige Betzigauer wegen Beleidigung und "Wildbieseln" angezeigt. Aufgrund ihres Verhaltens erhielten beide zudem ein Festwochenverbot für dieses Jahr.
Im Rahmen der Jugendschutzkontrollen wurde Jugendlichen dreimal Tabak abgenommen. Daneben wird ein 18-Jähriger zur Anzeige gebracht, der seinem 17-jährigen Freund eine Flasche Jägermeister besorgte, die dieser in einen Flachmann abfüllte und mit auf die Festwoche nahm. Der Alkomat zeigte bei dem 17-Jährigen knappe zwei Promille. Er wurde seinen Eltern übergeben und nach der Festwochenverordnung angezeigt, weil diese das Mitbringen von Alkohol untersagt.
Auch wegen Abgabe von Alkohol angezeigt wird ein weiterer 18-Jähriger, der seiner 15-jährigen Freundin eine Weinschorle besorgte. Bei der jungen Dame zeigte der Alkomat 1,4 Promille an, woran sicherlich nicht die eine Weinschorle die Ursache war. Das junge Mädchen wurde von ihren verständigten Eltern abgeholt.

Von Montag bis Mittwoch wurden knapp 24.000 Abendbesucher bei der 65. Allgäuer Festwoche gezählt.


Tags:
festwoche polizeibilanz allgäu halbzeit



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