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Mann steckt in Silo fest und droht zu ersticken
24.04.2013 - 11:44
Mit den bloßen Händen haben Einsatzkräfte der Feuerwehr Kempten einen verschütteten 48-jährigen Arbeiter aus einem Hochsilo befreit. In sechs Meter Tiefe steckte er in Schüttgut fest.
Die erste Handlung der Feuerwehr: Den Verunglückten mit Sauerstoff versorgen, da der Luftvorrat des Eingeschlossenen langsam aber sicher zur Neige ging. Ein weiterer Mitarbeiter hatte bis zum Eintreffen der Rettungskräfte versucht, seinen Kollegen selbst zu befreien, was ihm aber nicht gelang.

Durch den engen Zugangsschacht seilte sich dann ein Feuerwehrmann mit Atemschutzgerät in das Silo ab, um bei der Befreiung zu unterstützen. Mit den Händen gruben die Männer die Beine des Verschütteten aus. Aufgrund der Enge musst das weggeräumte Schüttgut mittels Eimer und Seile über den Zugangsschacht aus dem Silo gebracht werden. Nachdem der Mann über diesen Weg befreit werden konnte, nutzen die Feuerwehrleute das Sicherungsseil des Arbeiters zusammen mit einem Flaschenzug, um ihn auf das Dach des Silos zu bringen.

Der Notarzt konnte hier eine Erstversorgung des bewusslosen Patienten durchführen. Anschließend brachte ihn die Feuerwehr auf einer Trage mit der Drehleiter zu Boden, wo der Patient an einen Rettungswagen übergeben werden konnte. Die Feuerwehr Kempten war mit knapp 25 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen vor Ort.

Die Arbeiter hatten Reinigungsarbeiten durchgeführt. Beim Reinigen des Schütt-Trichters gab das 50 Grad Celsius heiße Material nach, woraufhin dieser eingeklemmt und sich nicht befreien konnte.

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