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Kaufbeurer würgt Bekannten bis zum Tod - Prozessauftakt vor dem Landgericht Kempten
02.04.2013 - 08:54
Prozessauftakt wegen Totschlags heute Vormittag vor dem Kemptener Landgericht. Angeklagt ist ein 55-jähriger Mann aus Kaufbeuren.
Er hatte seinen Bekannten Andreas S. mehr oder weniger erwürgt. Zusammen hatten sie zuvor in der Kaufbeurer Wohnung des Angeschuldigten noch Wodka-Eistee getrunken, doch dann kam es zum Streit zwischen den beiden Männern. Das Opfer hatte keine Chance: Sämtliche erlernten Kampfkunsttechnischen wendete der 55-jährige an, brachte seinen Bekannten mit einem Fußfeger zu Boden und fixierte ihn. Mit den Ober- und Unterarmen drückte er beidseitig die Halsschlagadern ab und stoppte so die Blutzufuhr in den Arterien. Schon nach wenigen Sekunden dürfte Andreas S. das Bewusstsein verloren haben.

Obwohl er wusste, dass das Opfer bei der Aufrechterhaltung des Würgegriffs sterben würde, drückte er weiter zu - Andreas S. starb. Anschließend verständigte der Angeschuldigte die Polizei und meldete, dass ein Russe Schwierigkeiten machen würde. Dass sein Bekannter tot war, verschwieg er. Rettungs- und Notdienst versuchten vergeblich Andreas S. wiederzubeleben. Am Donnerstag ist ein zweiter Verhandlungstag angesetzt.

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