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Fahrzeug eines First-Responders der Johanniter im Allgäu
(Bildquelle: Allgäuhit / Alexander Fleischer)
 
Kaufbeuren
Mittwoch, 16. Mai 2018
Spenden für First Responder für Kaufbeuren erbeten
Johanniter bitten die Bevölkerung um Unterstützung

Der First Responder steht zur Unterstützung des öffentlich-rechtlichen Rettungsdienstes bei Engpässen bereit. Er ist mit einem speziell ausgebildeten ehrenamtlichen Helfer besetzt. Dieser überbrückt die Zeit mit qualifizierten Sofortmaßnahmen am Verletzten oder Erkrankten zwischen dem Notfall und dem Eintreffen der eigentlichen Rettungskräfte. Nun möchten die Johanniter auch in Kaufeuren einen First Responder installieren. Dazu ist die Organisation auf Spenden angewiesen.

Die Johanniter unterhalten diesen zusätzlichen ehrenamtlich besetzten Dienst bereits in Kempten, Sonthofen, Haldenwang und Unterthingau. Zum 1. Juni soll das Einsatzgebiet des First Responders durch einen zusätzlichen Wagen in der Region Kaufbeuren und Ostallgäu erweitert werden.

„Aufgrund der Veränderung der Klinikstrukturen erachten wir diese Ergänzung für notwendig“, erläutert Markus Adler, Mitglied des Regionalvorstands der Johanniter im Allgäu. „Durch die Stationierung nahe der B12 und B16, die als Unfallschwerpunkte im Allgäu bekannt sind, möchten wir überdies den Rettungsdienst in diesem Bereich weiter optimieren.“ Durch den Einsatz eines neuen Fahrzeugs in der Region Ostallgäu kann ein Radius von knapp 40km² mit einer Einwohnerzahl von 46.000 abgedeckt werden.

Um für jede Situation gerüstet zu sein, wird ein Johanniter-Fahrzeug mit der nötigen Ausrüstung und Hilfsmitteln entsprechend umgebaut und ausgestattet. „Diese ist jedoch teuer“, so Adler. Das Fahrzeug selbst kostet 25.000 Euro. Funk- und Navigationssystem schlagen mit 2.983 Euro zu Buche, die Sondersignalanlage mit. 2.500 Euro. Außerdem werden benötigt: Defibrillator  und Zubehör (1.100 Euro), Notfallausrüstung (1.316 Euro), sowie Helme & Schutzausrüstung (350 Euro). „Einen Teil der Kosten können wir selbst abdecken, beim Rest sind wir auf Spenden angewiesen“, sagt Markus Adler. „Wir Johanniter und insbesondere die äußerst engagierten Ehrenamtlichen unserer Ortsgruppe Kaufbeuren wären sehr froh und dankbar, wenn möglichst viele Spender – Privatleute oder Firmen – sich an diesem lebensrettenden Projekt beteiligen würden. Denn der First Responder rettet Leben.“ Wer spenden möchte, kann dies über den Spendentopf der Johanniter auf dem Portal „…Viele schaffen mehr“ der VR Bank Kaufbeuren Ostallgäu unter folgendem Link tun: https://vrbank-kf-oal.viele-schaffen-mehr.de/fr-kf. Natürlich sind auch direkte Spenden möglich (DE50 3702 0500 0004 3038 01, Betreff: „FR Kaufbeuren“) (pm)


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