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Angeblich verfahren: Bundespolizei nimmt junges Pärchen fest
07.02.2013 - 12:54
Gleich mehrere Anzeigen erwartet ein junges Pärchen, dass die Bundespolizei auf der A96 bei Sigmarszell kontrollierte. Unter andrem wird ihnen unerlaubte Einreise beziehungsweise Beihilfe dazu vorgeworfen.
Lindauer Bundespolizisten kontrollierten die zwei Insassen eines in Italien zugelassenen Wagens bei Sigmarszell. Da sich die Beifahrerin nicht ausweisen konnte, wurde sie der illegalen Einreise beschuldigt. Sie gab an, dass sich Ihre Papiere in der kroatischen Heimat befänden. Die junge Frau musste das Land inzwischen wieder verlassen. Sollte sie nicht nachweisen können, dass sie im Besitz eines gültigen Reisepasses ist, wird sie sich wegen unerlaubter Einreise verantworten müssen. Außerdem bleiben ihre als Sicherheit hinterlegten 100 Euro in der Staatskasse.

Eine deutlich höhere Sicherheitsleistung hatte dagegen der italienische Fahrzeugführer zu zahlen. Ihm warf die Bundespolizei gleich mehrere Vergehen vor. Bei der Überprüfung seiner Papiere erkannten die Fahnder, dass sein Führerschein eine Fälschung war. Die Ermittlungen ergaben, dass der Italiener noch nie einen Führerschein besessen hatte. Daher wurde er nicht nur wegen Beihilfe zur unerlaubten Einreise, sondern auch wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie Urkundenfälschung angezeigt. Nachdem er 600 Euro als Sicherheit für das anstehende Strafverfahren abgegeben hatte, durfte er die Dienststelle wieder verlassen und seine Reise fortsetzen – mit öffentlichen Verkehrsmitteln, versteht sich.

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