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Rechtsextreme Vorwürfe gegen ehemaligen Schulleiter des Bodensee-Gymnasiums
15.02.2012 - 06:55
Der ehemalige Schulleiter des Bodensee-Gymnasiums in Lindau Hans Binder hat redaktionell in der rechtskonservativen „Junge Freiheit“ publiziert.
In Verfassungsschutzberichten des Landes Nordrhein-Westfalen wurde die Junge Freiheit im Rahmen der Berichterstattung über rechtsextremistische Bestrebungen ausführlich behandelt. Gleichzeitig wird dem ehemaligen Schulleiter eine Nähe, zum "Bund für Gotterkenntnis" vorgeworfen.

Der Bund für Gotterkenntnis, auch Ludendorffianer genannt, hat seinen Sitz in Tutzing und ist eine religiös-völkische Weltanschauungsgemeinschaft, die von den Verfassungsschutzbehörden als rechtsextrem eingestuft wird. Das Vereinsgebäude in Tutzing war Altersruhesitz von Erich Ludendorff. Hitler und Ludendorff putschten 1923 gegen Hindenburg.

Hans Binder äußert sich im Internet zu den Vorwürfen und distanziert sich von den rassistischen Vorwürfen. Tatsache ist aber, daß Binder zwei Jahre ehrenamtlcher Vorsitzender des Vereins "Ludendorff-Gedenkstätte" war. Den Vorsitz des Ludendorff-Gedenkstätte e.V., hat Binder vor wenigen Tagen niedergelegt. Gleichzeitig hat er den Austritt erklärt.

In seinen Veröffentlichungen unterstellt Binder, daß es bei Migrantenkindern Begabungsunterschiede und nur "allzu oft anzutreffende Integrations- und Schulunwilligkeit" gäbe.

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