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Ex- Oberbürgermeisterkandidat schießt gegen Amtsinhaberin Seidl
26.01.2012 - 15:48
Schwere Vorwürfe erhebt der Initiator des Bürgerbegehrens "Hauptbahnhof Reutin" Rainer Rothfuß gegenüber Oberbürgermeisterin Petra Seidl.
Diese will beim zweiten Bürgerbegehen zum Thema „Bahnhof Lindau“ am 18. März kein Ratsbegehren einbringen und damit die bereits entschiedene Kombilösung nicht wieder zur Abstimmung stellen. Der ehemalige Oberbürgermeisterkandidat der Lindauer CSU kritisiert, dass Seidl noch im letzten Jahr den Bürgern eine Wahlmöglichkeit versprochen hatte. Gleichzeitig sei dies auch von der Bahn und Verkehrsminister Zeil gefordert worden. Einen direkten fachlichen und demokratischen Vergleich lehne Seidl jetzt ab.

Rothfuß drängt sich der Verdacht auf, dass die verkehrstechnisch mangelhafte Kombilösung im Hauruckverfahren durch den Stadtrat gepeitscht und über einen Bürgerentscheid bestätigt wurde, um vor der Oberbürgermeisterwahl noch einen Erfolg vorweisen zu können. Ungewohnt deutlich wirft Rothfuß der Lindauer Oberbürgermeisterin bei der Durchsetzung Lindauer Interessen Versagen und Umfallen vor.

Die überparteiliche Bürgerinitiative werde in Kooperation mit der Bahn und der Rhein-Sieg-Eisenbahn beim Bahnhofskongress am 6. März in der Inselhalle ein ausgereiftes Konzept vorlegen, so Rothfuß.

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