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EV Lindau unterliegt gegen den Favoriten EHC Bayreuth
15.10.2012 - 08:08
Eine großartige kämpferische Leistung bot der ersatzgeschwächte EV Lindau gegen den haushohen Favoriten EHC Bayreuth.
Bis neun Minuten vor Schluss durften die Islanders sich sogar berechtigte Hoffnungen auf einen Punktgewinn machen. Dann schlugen die Tigers aber entscheidend zu und schraubten das Ergebnis noch auf 2:6 (0:2, 2:1, 0:3). 879 Zuschauer gingen dennoch zufrieden nach Hause. Denn die Islanders, die ohne Varian Kirst, Zdenek Cech, Matthias Schwarzbart, Timo Krohnfoth, Markus Schweinberger und Jiri Kunce antreten mussten, hatten alles aus sich herausgeholt. "Das war absolut in Ordnung, so kann man verlieren, auch wenn es heute leider zwei Tore zu hoch ausfiel", bilanzierte EVL- Vorsitzender Marc Hindelang. 51 Minuten lang habe man kämpferisch und taktisch sehr gut gespielt, meinte auch Trainer Pavel Mojtek nach dem lange spannenden Match. Im Tor hatte sich der Coach für Nicolai Johansson entschieden - und damit goldrichtig gelegen. Der 23jährige machte sein wohl bestes Spiel im EVL- Trikot und gab seiner Mannschaft mit tollen Paraden viel Rückhalt. Bayreuth war erwartungsgemäß spielerisch das bessere Team und hatte in der Anfangsphase eine doppelte Überzahl, die die Lindauer dank viel Einsatz schadlos überstanden. Gleichzeitig hatte der EVL durch Fuchs sogar die Führung auf dem Schläger, die Gästekeeper Maximilian Müller vereitelte. Optisch waren die Gäste überlegen, die Islanders versprühten bei ihren Gegenangriffen aber stets Gefahr.

"Es war hart - wir hatten drei, vier Spieler mit über 30 Minuten Eiszeit. Das macht sich irgendwann bemerkbar", sagte Trainer Pavel Mojtek. Schade für ihn und sein Team, dass es am Ende unter Wert geschlagen wurde. Drei blitzsaubere und schnelle Gegenangriffe schlossen die Tigers durch Christopher Kasten, Marcel Juhasz und Michal Bartosch in der 51., 55. und 59. Minute zum 2:6 ab. Dennoch galt der Applaus der Zuschauer zu Recht auch dem EVL, der eine starke Teamleistung geboten hatte. "Ich ziehe den Hut vor unserer Mannschaft", sagte Sportchef Bernd Wucher. Die Punkte müssten die Islanders nun halt gegen andere Teams holen.

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