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Bundespolizei stoppt iranischen Schleuser
21.11.2012 - 14:41
Am Dienstag hat die Bundespolizei auf der B12 im Stadtteil Lindau-Zech ein Schleuserfahrzeug gestoppt.
Dem iranischen Fahrer wird vorgeworfen, zwei Landsleuten zur illegalen Einreise nach Deutschland verholfen zu haben.

Kurz nach Mitternacht kontrollierte die Lindauer Bundespolizei auf der Bundesstraße nahe der deutsch- österreichischen Grenze einen Pkw mit deutscher Zulassung. Der 36-jährige Fahrer, ein Iraner mit Hamburger Wohnsitz, wies sich ordnungsgemäß aus. Seine iranischen Mitfahrer im Alter von 24 und 28 Jahren hatten keine für die Einreise und den Aufenthalt in Deutschland notwendigen Papiere dabei. Die Beamten nahmen den Fahrzeugführer und seine Mitfahrer fest.

Nach ersten Erkenntnissen flohen die iranischen Staatsangehörigen bereits vor mehreren Monaten aus ihrem Heimatland. Sie vertrauten sich Schleusern an, die sie nach Deutschland bringen sollten. Für den illegalen Transport mussten die beiden Männer jeweils rund 8.000 US-Dollar zahlen. Die Fahnder zeigten jeden der Männer wegen unerlaubter Einreise an. Im Anschluss daran, wurden sie an eine zentrale Einrichtung für Flüchtlinge weitergeleitet. Der Fahrer muss sich wegen Einschleusens von Ausländern strafrechtlich verantworten. Er steht im Verdacht, zumindest einen Teil des illegalen Transports übernommen zu haben. Das Amtsgericht Kempten ordnete die Untersuchungshaft des Mannes an.

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