Moderator: Thomas Häuslinger
mit Thomas Häuslinger
 
 
WELTGESCHEHEN
Sechs Tote nach Schüssen in Baden-Württemberg
Rot am See (dpa) - Nach Schüssen in Rot am See im Nordosten Baden-Württembergs sind nach dpa-Informationen sechs Menschen ums Leben gekommen. Die Polizei bestätigte am Freitag zunächst nur, dass es «vermutlich» auch Tote gegeben habe. Zudem seien mehrere Menschen verletzt worden.
 

Gute Stimmung zum Auftakt der 51. Interboot
23.09.2012 - 17:29
Optimal auf Kurs liegt die 51. INTERBOOT nach ihrem Auftakt am Wochenende: Auf Hochglanz polierte Boote erhellten die Stimmung der Besucher und ließen das teils graue Wetter vor den Hallentoren zurück.
Über 35.000 Besucher strömten auf das Messegelände, um von der neuen Wassersport-Saison zu träumen und sich über Neuheiten zu informieren. Einen Schwerpunkt bilden in diesem Jahr Elektroboote, die auf einer Sonderschaufläche, aber auch auf die übrigen Hallen verteilt und im Interboot-Hafen, zu sehen sowie in voller Fahrt erlebbar sind. Insgesamt präsentieren 489 Aussteller noch bis kommenden Sonntag, 30. September 2012, was die Welt des Wassersports im Jahr 2013 zu bieten hat.

„Der Start ist vielversprechend: In den Hallen und an den Ständen war der Andrang am Wochenende hervorragend. Das neue Messekonzept mit dem konzentrierten Auftritt in sieben Hallen ist voll aufgegangen“, ziehen Messe-Chef Klaus Wellmann und Interboot-Projektleiter Dirk Kreidenweiß ein erstes Resümee. „Es hat sich wieder bestätigt, dass wir mit unserem umfangreichen Rahmenprogramm, den vielfältigen Ausstellungsflächen in den Hallen, dem Messe-See und dem Interboot-Hafen bei jedem Wetter optimale Bedingungen für einen Besuch bieten.“ Andreas Brand, Oberbürgermeister der Stadt Friedrichshafen, ist sich sicher: „Was die IAA für Autofans ist, ist die Interboot für Wassersportfreunde“, wie er auf der Eröffnungsfeier am Samstag bemerkte.

Ebenfalls eine Verbindung zur Automobilbranche stellte Torsten Moench im Rahmen des Eröffnungs-Talks her. Der Chefredakteur der Zeitschrift „boote“ sieht einen wesentlichen Punkt für den Boom im Elektroboot-Segment in der Optimierung der Batterietechnik. „Diese Technologie wird im Automobilbereich entwickelt und ermöglicht E-Booten heute Reichweiten und Geschwindigkeiten, die vor zehn Jahren unmöglich schienen. Dazu kommt: Durch den Boom in der Branche kann man sich die Akkus nun auch eher leisten.“ Da Elektroboote durch das Verbot von Verbrennungsmotoren auf vielen Gewässern in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein ausgesprochenes „See-Thema“ seien, biete die Interboot die perfekte Plattform, um die Aufmerksamkeit darauf zu lenken, so Torsten Moench weiter. Erstmals gibt es mit dem E-Boot-Forum ein Gemeinschaftsprojekt der Interboot und der Redaktion „boote“. Wer zu den einzelnen Ausstellungsstücken näheres wissen möchte, findet dort fachkundige Ansprechpartner.

Zahlreiche weitere Boote mit Elektroantrieb und Elektromotoren sind in fast jeder Ausstellungshalle sowie im Interboot-Hafen zu entdecken und auch zu testen. Insgesamt 25 dieser Boote mit alternativem Antrieb sind in Friedrichshafen zu sehen. Darunter ist beispielsweise die über sechs Meter lange „E-Volution“ der ungarischen Stickl-Werft, die in Friedrichshafen weltweit erstmals gezeigt wird. Der 1,2 Tonnen schwere Daycruiser ist nach Angaben der Hersteller nach fortschrittlichen Design-Erkenntnissen mit möglichst geringem Fahrtwiderstand speziell für Elektromotoren ausgelegt.

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