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Dienstag, 19. Februar 2019

Tag der sozialen Gerechtigkeit

2007 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen den Tag der sozialen Gerechtigkeit ausgerufen, um an das Leitbild der sozialen Gerechtigkeit in Gemeinschaften zu erinnern. Doch nicht allein die Verankerung der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen im Grundgesetz, erbringt gerechte Chancen für Kinder und Jugendliche. Hier sind weitere Anstrengungen nötig. Aus Sicht der Johanniter ist ein Ausbau der Angebote für Kinder und Jugendliche ein wichtiger Schritt, um die gesellschaftliche Teilhabe zu fördern und Armutsrisiken zu senken.



Die Kita ist die erste Stufe des Bildungssystems. Alles andere baut darauf auf und nur schwer können Versäumnisse aus dieser Zeit aufgeholt werden. Die Johanniter begrüßen die Entscheidungen der Bayerischen Regierung, finanziell die frühkindliche Bildung zu unterstützen. Dabei sollte nicht nur auf die Beitragsentlastung für die Eltern geschaut werden, sondern in die Steigerung der Bildungsqualität investiert werden. Zusätzlich werden gut ausgebildete Fachkräfte benötigt. Hier ist aus Sicht der Hilfsorganisation der Modellversuch Optiprax des Bayerischen Kultusministeriums ein sinnvoller Weg. „Das Modell Optiprax, die verkürzte Erzieherausbildung mit erhöhtem Praxisbezug, ermöglicht es, die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern auf drei Jahre zu verkürzen und Praktikums- und Unterrichtsphasen abzuwechseln“, erläutert Markus Kreitmayr, Bereichsleiter Kinder, Jugend und Freiwilligendienste der Johanniter im Landesverband Bayern. „Das wäre auch ein Schritt die Attraktivität des Berufes zu erhöhen“.

Häufig entscheidet bereits das Elternhaus über den weiteren Bildungserfolg eines Kindes in Deutschland. Anlässlich des Tages der sozialen Gerechtigkeit machen die Johanniter darauf aufmerksam, wie wichtig frühkindliche Bildung ist, um Bildungschancen von Kindern zu verbessern. Junge Menschen sollten ihre Interessen entfalten, formulieren und vertreten können. Häufig fehlt es Mädchen und Jungen aus sozial schwierigen Verhältnissen an Unterstützung. Angebote für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen müssen daher ausgebaut werden.

Angebote für Kinder und Jugendlichen der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. ist mit rund 22.000 Beschäftigten, mehr als 37.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und rund 1,3 Millionen Fördermitgliedern eine der größten Hilfsorganisationen in Deutschland. In Bayern betreuen die Johanniter in 107 Kindereinrichtungen über 4.600 Kinder. Etwa 3.000 Jungen und Mädchen werden in den Schulen betreut und 1.300 Jugendliche engagieren sich im Schulsanitätsdienst oder Johanniter-Jugend. (pm)
 


Tags:
Johanniter Förderung Bildung Nachwuchs


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