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Ausbildung bei Bosch
(Bildquelle: Bosch)
 
Allgäu
Freitag, 3. Juni 2016

Technische und kaufmännische Ausbildungsberufe bei Bosch Allgäu

Bosch bietet bestmögliche Ausbildung für junge Leute

Der Automobilzulieferer Bosch ist einer der größten Arbeitgeber im Allgäu. Tausende Mitarbeiter setzen im Werk Blaichach-Immenstadt höchste Produktstandards in die Tat um. Dabei entstehen elektronische Bremssysteme wie ABS oder ESP, Einspritzkomponenten, Turbolader und Sensoren für die Antriebstechnik in höchster Qualität. Dafür ist das Unternehmen weltweit bekannt. Doch Bosch ist nicht nur einer der größten Arbeitgeber, sondern bietet Jahr für Jahr einer großen Anzahl an jungen Menschen die Chance auf eine fundierte Ausbildung.

Grundsätzlich haben die Bewerber dabei die Wahl zwischen Berufen aus dem technischen oder kaufmännischen Bereich. In Blaichach ist die Lehrwerkstatt von Bosch, die so genannte TGA. Hermann Strunz ist der Ansprechpartner zum Thema Ausbildung am Standort. Das ist seiner Meinung nach das Besondere an eine Ausbildung bei BOSCH:

"Datenvernetz, Steuerung von modernen Maschinen, alle Azubis machen Roboterschulungen schon während der Ausbildung. Das, glaube ich, macht deutlich, was das Besondere an einer Ausbildung bei der Firma Bosch ist. Zudem haben wir sehr viele Azubis, die ihre Ausbildung vorzeitig beenden. Auch das macht deutlich, dass sie im Vergleich zu anderen Betrieben wirklich hervorragend ist." (Hermann Strunz)

Der erste Schritt ist die Bewerbung. Doch wer ist überhaupt für eine Ausbildung bei einem Industrieunternehmen geeignet und auf was kommt es an? Praktikum, Zeugnisse…

"Grundsätzlich stellen wir Schüler von allen Schultypen ganz bewusst für die Ausbildung bei der Firma Bosch ein. Das beginnt mit dem qualifizierten Hauptschulabschluss einschließlich M-Zug, geht über die Realschule bis zu den Gymnasiasten und den Fachoberschülern. Hintergrund ist ganz einfach, dass wir für viele verschiedene Funktionen im Betrieb versuchen Leute ausbzubilden. Wir brauchen die, die später einmal Entwicklungsingenieure sind, und da kann uns nichts besseres passieren als dass die im Vorfeld eine praktische Ausbildung durchlaufen haben, darum auch Gymnasiasten. Wir brauchen auch Servicemechaniker, Serviceelektriker, Werkstattmeister, Meister, Sachbearbeiter - Das heißt, wir haben viele Positionen zu besetzen und genau deshalb stellen wir ganz bewusst von allen Schultypen junge Leute ein." (Hermann Strunz)

Nach erfolgreicher Bewerbung beginnt die Ausbildung… Und so muss man sich diese bei einem modernen Unternehmen wie Bosch im Allgäu vorstellen:

"Die Grundausbildung bis zur Teil-1-Prüfung findet in der Ausbildungsabteilung statt. Das heißt, die Azubis sind die ersten eineinhalb Jahre auf jeden Fall in der Ausbildungsabteilung. Nach dieser Zeit, also wenn die Teil-1-Prüfung absolviert und bestanden ist, gehen alle Azubis raus in den Betrieb. Das heißt, sie durchlaufen die verschiedenen Fach- und Fertigungsabteilungen jeweils ein halbes Jahr und kommen in die Ausbildungsabteilung nur noch zu Schulungszwecken oder zu besonderen Kursen, wie dem angesprochenen Roboterkurs, zurück. Draußen im Betrieb werden sie von Ausbildungsbeauftragten vor Ort betreut. Es gibt in jedem Fach- und Fertigungsbereich Leute, die unsere Azubis betreuen. Auch in den Büros, z.B. für die kaufmännischen Angestellten, die nur einen Bürodurchlauf machen, übrigens inklusive Ausland in der Regel, auch die sind den Ausbildungsbeauftragten in den verschiedenen Fachbereichen zugeordnet." (Hermann Strunz)

Die Azubis von heute sind die dringend benötigten Fachkräfte für morgen. Daher ist dem Unternehmen an sehr gut ausgebildeten jungen Leuten extrem viel gelegen:

"Wir sind aktuell in der hervorragenden Situation, dass unser Geschäft expandiert. Die Mitarbeiterzahl ist in den letzten zwei Jahren bei uns enorm gewachsen. Wir haben deshalb selbstverständlich einen enormen Bedarf an jungen Facharbeitern, die hier aus der Ausbildungsabteilung rauskommen. Das Thema geht aber noch weiter: Wir versuchen auch die, die gegebenenfalls in der Lage wären zu studieren auch im Nachhinein mit uns studieren zu lassen. Wir bieten ihnen ein Studium an und finanzieren dieses auch noch. Der Bedarf ist also auf allen Ebenen da. Deshalb haben wir auch ein Bildungskonzept entwickelt, wo wir uns damit beschäftigen, wie machen wir Bosch als Arbeitgeber attraktiv." (Hermann Strunz)

Hermann Strunz weiß auch, wie sich die Ausbildung in den letzten Jahrzehnten verändert hat. Die Perspektiven, die sich jungen Leuten nach erfolgreichem Abschluss innerhalb des Unternehmens bieten, sind so vielfältig, wie nie zuvor. Und das ist auch wichtig, um die fertig ausgebildeten Kräfte halten zu können:

"Das Thema, dass die jungen Leute ihre Positionen oder Firma wechseln, gibt es bei uns natürlich auch. Es gibt hier am Ort natürlich auch andere gute Arbeitgeber, aber wir beschäftigen uns ganz intensiv damit, wie wir die jungen Leute nach ihrer Ausbildung halten können. Eine Möglichkeit ist das Studium, wir finanzieren aber auch Weiterbildungsaktivitäten. Wenn jemand auf eine Meister- oder Technikerschulung geht, finanzieren wir das auch und wir planen ganz bewusst die Entwicklung der jungen Leute nach der Ausbildung. Da ist dann die Personalabteilung mit im Boot. Man macht ein halbes Jahr vor Ausbildungsende ein Gespräch mit den Azubis, was sie sich so vorstellen können und wo sie Interessen haben, versucht die dann entsprechend einzusetzen. Beim letzten Versetzungszyklus ist uns das zu 80 Prozent gelungen, die fertig Ausgebildeten dort einzusetzen wo sie selbst ihre Stärken gesehen haben. Ein halbes Jahr nachdem sie dort im Bereich sind, ist die Personalabteilung wieder mit dem entsprechenden Vorgesetzten, mit den jungen Leuten im Gespräch um zu schauen, ob alles so läuft, wie sie sich das vorgestellt haben, was muss weiter unternommen werden, was sind die nächsten Schritte - Also man versucht da ganz bewusst einen geregelten Prozess daraus zu machen."

Exzellenz, Innovation, Zukunft - Die drei Säulen von Bosch im Allgäu spiegeln sich auch in der Ausbildung wieder. Informationen wie auch Sie sich bei BOSCH in Blaichach-Immenstadt bewerben können finden Sie auf bosch.de im Internet. Dort können Sie Kontakt zu Hermann Strunz aufnehmen oder sich zum Beispiel direkt online bewerben.

TIPP:
Tag der offenen Tür der Aus- und Weiterbildung bei Bosch in Blaichach, Samstag (4.6.2016 - ab 10 Uhr)


Der Radio-Programmbeitrag zum Nachhören:



Tags:
bosch ausbildung studium beruf



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