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Maximilian Günther
(Bildquelle: ADAC Motorsport)
 
Allgäu
Freitag, 30. Dezember 2016

Rückblick auf Maximilian Günthers erfolgreiche Saison

Vom Vize-Europameister der Formel 3 bis zum ADAC Junior-Motorsportler des Jahres - Maximilan Günther blick auf seine erfolgreiche Saison 2016 zurück. "Ich bin überzeugt, dass wir ein tolles Gesamtpaket schnüren konnten.", so Max im Ausblick auf 2017.

"Wird das der nächste deutsche Formel-1-Weltmeister?", schrieb die BILD am SONNTAG in ihrer Ausgabe vom 18. Dezember 2016. Die Rede ist von Maximilian Günther, dem amtierenden Vize-Europameister der Formel 3. Wie sich der Formel-1-Weltmeisterpokal anfühlt, konnte der 19-Jährige kurz zuvor auf der ADAC SportGala in München erfahren. Günther wurde dort gemeinsam mit Weltmeister Nico Rosberg geehrt. Die Wahl zum ADAC Junior-Motorsportler des Jahres 2016 bildete den perfekten Abschluss von Günthers bislang erfolgreichster Motorsportsaison. Das von Mercedes-Benz unterstützte Formel-Supertalent blickt zurück auf zahlreiche Erfolge auf und abseits der Rennstrecke.

Auf den Spuren von Vettel, Rosberg und Co.
Für seine Erfolge wurde Maximilian Günther zum ADAC Junior-Motorsportler des Jahres 2016 gewählt. Im Rahmen der Ehrung auf der ADAC SportGala in München hielt der frühere Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug die Laudatio. Haug: "Diese Auszeichnung ist zugleich eine Verpflichtung. Zwei deiner Vorgänger sind inzwischen Formel-1-Champions. Nico Rosberg wurde 2005 ADAC Junior-Motorsportler des Jahres und elf Jahre später Formel-1-Weltmeister. Sebastian Vettel wurde 2004 als ADAC Junior-Motorsportler ausgezeichnet und holte sechs Jahre später seinen ersten von bisher vier Weltmeistertiteln. Und eins kann ich dir versprechen, Max: Niemand hat etwas dagegen, wenn du dir weniger Zeit lässt."

ADAC Junior-Motorsportler des Jahres 2016 Maximilian Günther


Erneut 'Deutschlands Motorsport-Talent des Jahres'

Zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren wurde Maximilian Günther zu 'Deutschlands Motorsport-Talent des Jahres' gewählt. In der Deutsche Post Speed Academy setzte er sich gegen sechs Mitbewerber durch und sicherte sich zudem einen Förderscheck in Höhe von 65.000 Euro. Es war Günthers zweiter Sieg nach 2014 in Deutschlands erfolgreichstem Motorsportförderprogramm, das Formel-1-Fahrer wie Nico Hülkenberg und Pascal Wehrlein hervorgebracht hat. Max: "Der erneute Gesamtsieg zeigt, dass ich mich in meiner Motorsportkarriere kontinuierlich steigern und an meine Leistungen anknüpfen konnte - obwohl das Wettbewerbsniveau stetig angestiegen ist."

Erfolgreiches DTM-Debüt mit Mercedes-AMG
Ende November drehte Maximilian Günther erstmals Runden in einem Rennauto mit Dach - und was für einem! Für seine Erfolge wurde er von Mercedes-AMG mit einem zweitägigen DTM-Test belohnt. Im spanischen Jerez de la Frontera spulte Günther insgesamt 242 Runden im mehr als 500 PS starken Tourenwagen ab. Max nach dem Einsatz im Mercedes-AMG C 63 DTM: "Das waren zwei richtig coole Tage in diesem Mega-Auto. Jedes Mal, wenn ich aus dem Wagen ausgestiegen bin, hatte ich ein breites Grinsen im Gesicht."

Premiere beim berühmtesten F3-Rennen der Welt
Der Macau Grand Prix gehört zu den absoluten Klassikern im Motorsport. Bei der 63. Ausgabe des Stadtrennens in China ging Maximilian Günther erstmals an den Start. Er trat für den Traditionsrennstall SJM Theodore Racing by Prema an, der das Rennen bereits achtmal gewinnen konnte, 1983 mit Formel-1-Legende Ayrton Senna am Steuer. Im Qualifying war Günther drittbester Macau-Rookie auf dem berüchtigten Highspeedkurs. Er qualifizierte sich als Siebter im Starterfeld der 29 besten Formel-3-Fahrer der Welt. Im Hauptrennen sorgte ein unverschuldeter Schaden an seinem Rennwagen allerdings für das vorzeitige Aus.

Auf dem Weg nach ganz oben: Vize-Europameister der Formel 3
Maximilian Günther sorgte 2016 mit dem Gewinn der Formel-3-Vize-Europameisterschaft international für Aufsehen. In der stärksten Nachwuchsserie der Welt kämpfte er um den Titel und war zwischenzeitlich der erste deutsche Fahrer seit Nico Hülkenberg 2008, der die Gesamtwertung in der europäischen Formel 3 anführte. Günthers Bilanz in seiner zweiten Formel-3-Saison: Vier Siege, sieben Pole Positions, 13 Podestplätze und vier schnellste Rennrunden. Damit hatte er zudem einen entscheidenden Anteil am Gewinn der Teammeisterschaft seines Prema Powerteam.

Wie geht es 2017 weiter?
Nach der überragenden Saison 2016 möchte Maximilian Günther im kommenden Jahr an seine Erfolge anknüpfen und den nächsten Schritt auf der Karriereleiter nehmen. So viel kann Max schon einmal verraten: "Ich werde auch 2017 in einer Formel-Rennserie an den Start gehen. Wir hatten im Winter sehr gute Gespräche und ich bin überzeugt, dass wir ein tolles Gesamtpaket schnüren konnten. Lasst euch überraschen, was es genau wird." Zu Beginn des kommenden Jahres wird Günther sein vollständiges Programm offiziell bekanntgeben.

Über Maximilian Günther
Im Alter von sechs Jahren drehte Maximilian Günther seine ersten Runden im Kart. Die Erfolge ließen nicht lange auf sich warten: 2006 gewann Max als Neunjähriger die Südbayerische ADAC-Kartmeisterschaft, im Jahr darauf wurde er Westdeutscher ADAC-Kartmeister. Nach dem Gesamtsieg im ADAC Kart Masters 2010 stieg er als jüngster Teilnehmer in den Formel BMW Talent Cup ein und sicherte sich auf Anhieb den zweiten Gesamtplatz. In den Saisons 2013 und 2014 gewann er im ADAC Formel Masters jeweils die Vize-Meisterschaft. 2015 erzielte Maximilian in seiner Debütsaison in der FIA Formel-3-Europameisterschaft den achten Gesamtplatz. 2016 gewann er die Vize-Europameisterschaft in der stärksten Formel-Nachwuchsserie der Welt. Maximilian wird seit Jahren von der ADAC Stiftung Sport unterstützt. 2016 wurde er zum ADAC Junior-Motorsportler des Jahres gewählt. Zudem zählt Max seit 2014 zum Förderprogramm der Deutsche Post Speed Academy, in dem er auf Anhieb den Gesamtsieg feierte.
 
Wer ist Maxi wirklich?
"Mein Leben dreht sich eigentlich nur um den Sport. Egal, ob Skilanglauf, Tennis oder Rennradfahren - für mich gibt es kaum etwas Schöneres! Motorsport ist meine größte Leidenschaft, schon als Dreijähriger fuhr ich mit einem selbstgebastelten Karton die Treppe im Haus runter. Wenn es auf der Rennstrecke nicht geklappt hätte, wäre ich wohl Skispringer geworden - wie es sich für einen echten Allgäuer gehört."


Tags:
motorsport adac jahresrückblick 2016 2017 maximilian günther


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