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Allgäu
Dienstag, 1. Dezember 2020
Ein Bericht von Maren Bestehorn

Angespannte Lage der Ski-Branche

Die Skigebiete in der Region haben es derzeit nicht gerade einfach. Wann geht es wirklich los mit der Skisaison? Welche Einschränkungen könnten hier auf Liftbetreiber zukommen? Diese und viele weitere Fragen beschäftigen die Verantwortlichen in der Branche. Sie können nicht planen, wie genau der Start und die Skisaison selbst ablaufen sollen. Reiner Hartmann ist Geschäftsführer der Ofterschwang Gunzesried Bergbahnen und wir haben mit ihm gesprochen.

Radio AllgäuHIT: Herr Hartmann, planen kann man jetzt so gut wie gar nichts?

Reiner Hartmann: Momentan haben wir überhaupt keine Planungssicherheit. Das, was beschlossen wurde, ist für uns sehr schlecht. Was wir bislang wissen, ist, dass bis 20. Dezember alles geschlossen bleibt. Was danach passiert, können wir noch nicht abschätzen. Nach den Angaben auf der Pressekonferenz von Ministerpräsident Markus Söder könnte es zum 15. Januar weiter gehen, aber viele rechnen damit, dass es in dieser Saison zu gar keiner Öffnung kommt. Im Moment ist es keine gute Situation für uns.


Radio AllgäuHIT: Wie sieht es dann aus, wenn es verspätet los geht, da bleiben doch viele Umsätze aus?

Reiner Hartmann: Zur Zeit haben wir Vorleistungen zu tätigen, denn wir planen ja immer noch mit einer Saison, wir wissen nur nicht, wann diese kommt. Wir würden auch zum 15. Januar starten und wir würden auch die Beschneiung einschalten, wenn es möglich ist. Aktuell investieren wir sehr viel, aber die Umsätze fehlen auf allen Ebenen.


Radio AllgäuHIT: Wie lohnt sich die Saison dann noch?

Reiner Hartmann: Für uns ist es entscheidend, dass wir Umsätze generieren, denn wir müssen unseren laufenden Kosten trotzdem nachkommen, selbst wenn der Betrieb erst zum 15. Januar beginnt. Vielleicht wären finanzielle Hilfen eine Möglichkeit, um die Saison zu überbrücken. Insgesamt kann es jetzt schon keine erfolgreiche Saison mehr werden, gerade weil der Betrieb im Dezember und zu den Weihnachtsferien wegfällt, der sonst sehr umsatzstark ist.


Radio AllgäuHIT: Wie könnte man die Situation noch ein bisschen entschärfen?

Reiner Hartmann: Wir überlegen derzeit einige Mitarbeiter in Kurzarbeit arbeiten zu lassen und haben dahingehend auch schon Gespräche geführt. Wir versuchen einfach überall, wo wir können zu sparen.


Tags:
allgäu skibranche skipisten bergbahnen


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