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Positive Bilanz zur Halbzeit des Projektes Ehrenamtliche Demenz-Hilfe Allgäu
13.04.2012 - 11:01
Zur Halbzeit des Umsetzungszeitraumes von einem Jahr kann nun Stephan Vogt, Projektleiter der Ehrenamtlichen Demenz-Hilfe Allgäu eine durchaus positive Bilanz ziehen.
Das Projekt „Ehrenamtliche Demenz-Hilfe Allgäu“ ist Teil des länderübergreifenden EU-Projektes DEMOCHANGE. Mit dem Teilprojekt „Ehrenamtliche Demenz-Hilfe Allgäu soll die Ehrenamtlichkeit in der Demenz-Hilfe der Region Allgäu durch die die Vernetzung der Institutionen und Angebote gestärkt werden. Messbare Ergebnisse dabei sind der allgäuweite Ausbau von Beratung und Schulungen für pflegende Angehörige.

Das Modell der Ehrenamtlichen Demenz-Hilfe in Memmingen hat sich auf die anderen Allgäuer Landkreise und freien Städte sehr gut übertragen lassen. Mit derzeit 24 Projektpartnern entsteht ein aktives Netzwerk aus Fachleuten, Vereinen und Institutionen, welche sich um das Thema ehrenamtliche Demenz-Hilfe kümmern und Schulungen und Beratung anbieten oder planen. Pflegevereine konnten dahingehend beraten werden, dass sie Finanzierungen für ihr ehrenamtliches Handeln auftun konnten. Es wurden landkreisübergreifend Schulungen angeboten und gebucht, so dass sogar Zusatztermine erforderlich waren.

Halbzeit-Treffen
Am 20. April 2012 treffen sich nun die Netzwerkpartner zur Halbzeit des Projektes im Zweckverband für Abfallwirtschaft Kempten (ZAK) in Kempten (Allgäu). Auf dem Programm stehen das gegenseitige Kennenlernen und der Erfahrungsaustausch zu Bürger-Sprechstunden und regionalen Schulungen. Außerdem werden die weiteren Bedarfslagen für Beratungen von Vereinen und Initiativen der Demenz-Hilfe abgefragt. Ein spannendes aktuelles Thema steht ebenso auf der Agenda: die Auswirkungen der geplanten Pflege-Reform.

Wie kam es zu dem Projekt?
In Workshop-Runden, welche unter Leitung von Regionalmanagerin Marion Anwander die Allgäu GmbH organisierte, wurden neun Projektideen ausgearbeitet, welche dem Allgäu im Hinblick auf den Demografischen Wandel im Allgäu nützlich wären. Daraus wurden zwei Pilotprojekte ausgewählt, die seit September 2011 in der Umsetzung werden. Kriterien zur Auswahl der umsetzungswürdigen Projekte, waren, so Landrat Gebhard Kaiser „zuverlässige Partner, ein unmittelbarer Nutzen für das gesamte Allgäu und das nachhaltige Fortbestehen der in dem Zeitraum von einem Jahr angestoßenen Projekte“. Die Finanzierung der Projekte erfolgt durch den Landkreis Oberallgäu als Projektträger. Eine Kofinanzierung erfolgt durch das Alpenraumprogramm „Alpine Space“ der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Zusammenarbeit.

Ein weiteres Projekt zur Steigerung der Attraktivität der Pflegeberufe entstand unter der Federführung von Prof. Dr. Johannes Zacher von der Hochschule Kempten: „Allgäuer Modell für den Pflegefachberuf“, eine durch spezielle Lehrmodule ergänzte Ausbildung zum/zur Pflegefachhelfer/in.

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