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Ravensburgerer Towerstars verabschieden sich aus dem Pokalwettbewerb
18.10.2012 - 07:45
Die Ravensburg Towerstars sind im Achtelfinale des DEB-Pokalwettbewerbs ausgeschieden.
Heilbronn erwies sich beim 2:3 den entscheidenden Tick cleverer in der Chancenverwertung hatte mit NHL-Torhüter Jonathon Bernier einen starken Keeper zwischen den Pfosten, der die Ravensburger Stürmer zu schieren Weißglut brachte.

In den Startminuten dieser Pokal-Achtelfinalbegegnung sahen die Zuschauer in der Ravensburger Eissporthalle ein durchaus schnelles Spiel, in dem die körperliche Härte zunächst fehlte. Dies tat der Qualität der Geschehnisse aber kein Abbruch, zumal die Gastgeber auch die klareren Chancen hatten. Über mangelnde Beschäftigung brauchte sich Matthias Nemec aber ebenfalls nicht beschweren. Er erhielt für dieses Pokalspiel wie erwartet den Vorzug vor seinem Kollegen Christian Rohde.

In der 13.min konnten Towerstars samt Fans auf den Rängen dann endlich den ersten Treffer bejubeln. Matt Kelly setzte Alex Katjuschenko mit einem Pass in den Slot in Szene, den ersten Schuss des 21-jährigen aus der vierten Sturmreihe konnte NHL-Torhüter Bernier noch parieren, doch im Nachschuss war Zwillingsbruder Johann parat und schob zur Ravensburger Führung ein. Der Treffer tat dem Spiel und den Towerstars gut, denn das Tempo war höher und Adam Hall und Radek Krestan hatten kurz danach gute Chancen auf dem Schläger. Der nächste Treffer fiel dann aber auf der Gegenseite. Walton kurvte hinter das Ravensburger Tor und die Defensivkräfte samt Torhüter Nemec konzentrierten sich nicht auf den freistehenden Topscorer der Falken Fabio Carciola, das 1:1 zugleich der Stand nach den ersten 20 Minuten.

Der zweite Abschnitt brauchte ein paar Minuten um in Fahrt zu kommen, doch dann folgten wieder spannende Torszenen auf beiden Seiten. In der 27.min hatten die Zuschauer schon zum Torjubel angesetzt, doch Frederik Cabana fand in Bernier seinen Meister. Das Spiel wurde danach noch schneller und härter, leider rückte hier in dieser Phase der Hauptschiedsrichter in den Blickpunkt des Geschehens. Dieser blieb in diversen Entscheidungen nicht immer einer einheitlichen Linie treu. In der 34.min gerieten die Towerstars erneut in numerische Unterzahl, Bren Walton traf zur 2:1 Führung für Heilbronn.

Die Riesenchance auf den Ausgleich hatte im Schlussdrittel schon nach 47 Sekunden Frederik Cabana. Er wurde von Capraro von den Beinen geholt. Der Ravensburger Stürmer scheiterte allerdings an Falken Keeper Bernier. Das Spiel ging danach munter hin und her, bei der Anzahl der klareren Torchancen hatten die Oberschwaben minimal die Nase vorn. Kaufen konnte man sich hiervon allerdings nichts, dann in der 48.min erhöhte Leveille zum vorentscheidenden 1:3. Die Towerstars steckten allerdings nicht auf, kratzten alle Kraftreserven zusammen und konnten den Druck nochmals erhöhen. Als in der 52.min diesmal doch ein Heilbronner Akteur eine Strafzeit kassierte, zirkelte Lukas Slavetinsky den Puck halbhoch ins rechte Eck, der 2:3 Anschlusstreffer. Die Schlussphase war höchst dramatisch und die Towerstars nahmen das Falken-Tor mächtig unter Beschuss. Allerdings das Spiel minutenlang durch eine Keilerei mit verschiedenen Beteiligten beider Teams unterbrochen. Zwar konnten die Towerstars über eine Minute lang eine Überzahl spielen, fanden aber letztlich keinen Weg, den Ausgleich an Bernier vorbei ins Tor zu bringen. Es blieb letztlich beim knappen 2:3 für die Gäste aus Heilbronn, die sich über den Einzug in das Viertelfinale freuen durften.

Bereits am kommenden Sonntag treffen beide Teams erneut in der Ravensburger Eissporthalle aufeinander, dann werden aber wieder Bundesliga-Punkte verteilt.

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