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Ausbau der B12 vor 2015 nicht möglich
17.08.2012 - 16:41
Jetzt haben es die Allgäuer Politiker schwarz auf weiß: der Ausbau der Bundesstraße 12 zwischen Kempten und Buchloe muss über den Bundesverkehrswegeausschuss laufen.
Bedeutet: in naher Zukunft geht nur wenig vorwärts. Eine entsprechende Mitteilung machte Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer (CSU) gegenüber dem Allgäuer CSU- Bundestagsabgeordneten Stephan Stracke. Heißt konkret: die Allgäuer Politiker müssen jetzt alles daran setzen, die B12 als vordringliches Projekt in den Bundesverkehrswegeplan 2015 zu bekommen - nur dann kommt der vierspurige Ausbau tatsächlich in absehbarer Zeit. „Das hat die oberste bayerische Baubehörde mir auch zugesichert, dass wir hier in den vordinglichen Bedarf aufgenommen werden“, so Stracke.

Auch eine abgeschwächte Version, also keine Autobahn, sondern bspw. ein vierspuriger Ausbau wie die B19 im Oberallgäu, kommt vorzeitig nicht in Frage. Dies würde ebenfalls als Erweiterung gewertet und müsse daher wieder über den Bundesverkehrswegeausschuss beschlossen werden.

Immerhin eine gute Nachricht gibt es aber: die B12 wird auch in Zukunft im Standard 2+1 Spuren weitergebaut. Schon nächstes Jahr geht es zwischen Kempten und Geisenried weiter. Doch immerhin wurde von Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer anerkannt, dass die B12 für die Allgäuer, auch für den vom Wegfall betroffenen Bundeswehrstandort Kaufbeuren, eine wichtige Angelegenheit ist.

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