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Allgäu bleibt von Schlecker-Filialschließungen nicht verschont
14.03.2012 - 11:58
Deutschlandweit müssen 2000 Filialen schließen - auch im Allgäu sind Märkte betroffen.
Die zu schließenden Filialen der insolventen Drogeriekette wurden heute von der Geschäftsleitung per Fax informiert. Im Allgäu sind unter anderem Märkte in Bad Wörishofen, Immenstadt, Kempten-Thingers, Lauben (Oberallgäu), Leutkirch, Lindenberg (Westallgäu), Oberstaufen und Weitnau betroffen. Die Filialen beginnen mit einem sofortigen Räumungsverkauf und sollen noch bis zum 24. März geöffnet haben.

Insgesamt sollen bei Schlecker rund 12.000 Jobs wegfallen. Die Drogeriemarkt-Kette hatte am 23. Januar Insolvenz angemeldet. Zuvor hatte Schlecker jahrelang Verluste gemacht. Der europaweite Umsatz sank im Geschäftsjahr 2010 um rund 650 Millionen Euro auf 6,55 Milliarden Euro. Für 2011 rechnete das Unternehmen erneut mit sinkenden Zahlen. Das Unternehmen wurde im Jahre 1975 von Anton Schlecker gegründet und hatte Ende 2011 in Deutschland etwa 30.000 Mitarbeiter. Hinzu kommen noch etwa 17.000 Mitarbeiter im Ausland. (AllgäuHIT/dts)

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