Moderator: Hits der 70er bis Heute
 
 

Lawinenwarndienst warnt vor Nassschneelawinen - allgemein mäßige Gefahr
07.03.2013 - 07:49
Im bayerischen Alpenraum herrscht allgemein mäßige Lawinengefahr. Aufgrund der milden Lufttemperaturen und insbesondere an stark besonnten Steilhängen kann es schon am Vormittag zur Selbstauslösung oberflächlicher Nassschneelawinen kommen.
Auf steilen, glatten Wiesenhängen sowie aus lückigen Bergwäldern sind auch schattseitig Gleitschneelawinen möglich, die sich am Boden lösen. Sie entstehen vor allem dort, wo bereits Risse und Spalten in der Schneedecke vorhanden sind und können vereinzelt auch größere Ausmaße annehmen.

Schneedecke:
Der milde Föhn der letzten Tage hat der Schneedecke stark zugesetzt. Bis in mittlere Lagen wurde der Schnee bis zum Boden hin stark durchfeuchtet. In höheren Lagen hat sich sonnseitig aufgrund geringer nächtlicher Abstrahlung nur stellenweise ein dünner Harschdeckel gebildet. Schattseitig wurde die pulverige Schneeoberfläche zunehmend pappig. Nur noch vereinzelt ist lockerer Pulverschnee anzutreffen. Das Schneedeckenfundament ist in höheren Lagen allgemein stabil. Nur an der Basis ist die Schneedecke örtlich feucht, so dass im Tagesverlauf insbesondere bei Sonneneinstrahlung auch die Gleitbewegungen am Boden wieder zunehmen. Oberhalb der Waldgrenze sind in den letzten Tagen durch den stürmischen Föhn schattseitig kleinräumige störanfällige Triebschneeansammlungen entstanden, die meist windgepresst sind und auf einer Schicht aus aufbauend umgewandelten kantigen Kristallen liegen.

Allgäuer Alpen
Z-o: Gefahrenstufe 2
Z-u: Gefahrenstufe 2

Ammergauer Alpen
Z-o: Gefahrenstufe 2
Z-u: Gefahrenstufe 2

Radio einschalten Ihr Spot bei uns Glasklarer Empfang Datenschutz/Impressum