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Lawinensituation im Allgäu bleibt angespannt
07.02.2013 - 08:04
Bis zu 35 Zentimeter Neuschnee im Allgäu - das bedeutet eine weiter angespannte Lawinenlage. Oberhalb der Waldgrenze herrscht eine erhebliche Lawinengefahr, darunter eine mäßige.
Gefahrenstellen, an denen Lawinen ausgelöst werden können, liegen in kammnahen Steilhängen der Hangrichtungen Nord über Ost bis Südost sowie in Rinnen und Mulden aller Hangrichtungen. In diesen Bereichen ist bereits bei geringer Zusatzbelastung eine Auslösung von Schneebrettlawinen möglich. Mitunter können kleine, oberflächlich ausgelöste Lawinen auf tiefe Schichten durchschlagen und große Schneebrettlawinen erzeugen.

Im felsdurchsetzten Steilgelände kann es zur Selbstauslösung kleiner, oberflächlicher Lockerschneelawinen kommen, die in eingewehten, nord- bis südostseitigen Steilhängen, nachfolgend auch größere Schneebrettlawinen auslösen können. Bis in mittlere Lagen sind auf glatten Wiesenhängen immer noch vereinzelte Gleitschneelawinen möglich.

Seit gestern fielen 15-20 cm, im westlichen Allgäu bis 35cm Neuschnee. Der Schnee fiel anfänglich ruhig, wird aber mit aufkommendem Wind zunehmend verfrachtet. Der Neuschnee liegt mit wenig Bindung auf einer vom Wind geprägten Schneedecke der Vortage. In eingewehten Hangzonen liegen weit über 1 Meter Triebschnee. Innerhalb des Triebschnees gibt es oberhalb ca. 1500m störanfällige Zwischenschichten. Die Altschneedecke ist in tiefen und mittleren Lagen durchfeuchtet, aber in sich recht kompakt. Bodennahe Schichten sind örtlich nass.

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