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Innsbrucker Veterinärdirektor Kössler: Rinder-Tuberkulose kommt vom Hirsch
20.03.2013 - 10:37
Die Rindertuberkulose im Allgäu und der gesamten Alpenregion wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit vom Rotwild übertragen. Das behauptet der Innsbrucker Veterinärdirektor Josef Kössler in einem Interview der Süddeutschen Zeitung.
Er ist der oberste Amtstierarzt im österreichischen Bundesland Tirol. Als Beleg dient eine so genannte Rinderdatenbank. Damit könne man praktisch ausschließen, dass TBC-infizierte Tiere auf die Alpen und Almen geschickt wurde, so Kössler. Daher habe man auch beim Rotwild mit der Tuberkulose-Bekämpfung angefangen. Im Nachhinein lasse sich aber nicht mehr nachvollziehen, wer wen angesteckt hat. Ein hustender Hirsch stecke aber alles in seiner direkten Umgebung an, so der Veterinär.
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