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IG Metall macht Druck auf Arbeitgeber - Warnstreiks im Allgäu
13.05.2013 - 07:49
Vor der vierten Verhandlungsrunde morgen erhöht die IG Metall den Druck auf die Arbeitgeber. Gleich in drei Allgäuer Betrieben wird heute die Arbeit niedergelegt.
Betroffen sind Liebherr Aerospace in Lindenberg, Liebherr Elektronik in Lindau und Deckel Maho in Pfronten. Der Verband der bayerischen Metall- und Elektroindustrie (vbm) hat bisher für die 770.000 Beschäftigten zwei Nullmonate und eine Erhöhung der Entgelte um 2,3 Prozent ab Juli für 11 Monate angeboten.

Präzise kalkuliert bedeutet das Angebot auf Grund der Nullmonate gerade mal ein Plus von 1,9 Prozent. Mit dieser Erhöhung findet weder ein Ausgleich der Inflation statt, so dass im Endeffekt die Reallöhne der Beschäftigten gesenkt werden, noch findet eine Beteiligung am wirtschaftlichen Erfolg statt.

Die IG Metall fordert 5,5 Prozent mehr Entgelt und 60,- Euro mehr für Auszubildende bei einer Laufzeit von 12 Monaten.

Foto: Archivbild / IG Metall

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