Bayerisches Rotes Kreuz ehrt Top-Blutspender - Vertreter aus der Allgäu-Bodenseeregion in Augsburg geehrt | Radio AllgäuHIT
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Blutspender-Elite aus der Allgäu-Bodensee-Region geehrt: Hier die Geehrten des BRK-Kreisverbands Oberallgäu
(Bildquelle: Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes)
 
Oberallgäu - Sonthofen
Mittwoch, 16. Mai 2018
Bayerisches Rotes Kreuz ehrt Top-Blutspender
Vertreter aus der Allgäu-Bodenseeregion in Augsburg geehrt

Viermal jubelte der Saal im Augsburger Kongress am Park gestern lautstark – für Helmut Rösch aus dem Kreisverband Nordschwaben/Donau-Ries, Karl-Heinz Ernhofer aus dem KV Oberallgäu, Josef Wiedemann aus dem KV Ostallgäu und Kurt Kunz aus dem KV Unterallgäu. Für ihre jeweils geleisteten 175 Blutspenden kürte der Blutspendedienst des BRK (BSD) dieses Quartett zu den „Topspendern Schwabens 2018“.

Die frisch gebackenen Titelträger zeigten sich gerührt und bescheiden zugleich. Ein paar Details ihrer individuellen Blutspender-Karrieren ließen sie sich aber entlocken: „Für mich begann alles mit 18 Jahren bei der Bundeswehr“, erzählt der 66-jährige Helmut Rösch. „Ich kam auch mit 18 Jahren mit der Blutspende in Berührung als ehrenamtlicher Helfer beim Roten Kreuz, seither bin ich auch als Spender dabei“, sagt der 65-jährige Kurt Kunz. „Auch ich habe mit 18 Jahren begonnen, als mich ein Freund zur Spende mitnahm“, schließt sich der 62-jährige Josef Wiedemann an. Auch in Sachen Motivation sind sich Schwabens Topspender einig: „Es ist so einfach, Gutes zu tun und anderen zu helfen. Vielleicht kommt man selber ja auch mal in eine Notlage und braucht Blut“, fasst der 63-jährige Karl-Heinz Ernhofer zusammen. Alle vier Topspender wollen weitermachen. Hoffentlich klappt es auch noch mit der nächsten Ehrungsstufe: 200. Zeit dazu bleibt ihnen noch, ehe sie das Spendehöchstalter von 72 Jahren erreichen werden.

Insgesamt gehörten in Augsburg 632 geladene Gäste aus den Kreisverbänden Aichach-Friedberg, Augsburg-Land, Augsburg-Stadt, Dillingen, Nordschwaben (Donau-Ries), Günzburg, Lindau, Neu-Ulm, Oberallgäu, Ostallgäu und Unterallgäu zur Blutspender-Elite Schwabens. Sie alle zusammen haben in ihrer bisherigen Blutspender-Laufbahn 59.050 Blutspenden geleistet. Einzeln kommt jeder auf 75, 100, 125, 150 oder eben 175.

„Sie alle haben Karriere gemacht – als Lebensretter. Wir danken Ihnen herzlich für Ihre jahrzehntelange Verbundenheit mit der Blutspende in Bayern, für Ihre Treue sowie Ihren Einsatz für andere Menschen! Der Blutspendedienst des BRK will Ihnen mit dieser exklusiven Ehrungsveranstaltung etwas zurückgeben“, betonte Dr. Franz Weinauer, Geschäftsführer des BSD, bei seiner Eröffnungsrede. BRK-Vizepräsident Dr. Paul Wengert schloss sich in seiner Gastrede den Worten an: „ Sie beweisen immer wieder eindrucksvoll, dass gesellschaftliches Engagement hier in Schwaben stark gelebt wird. Sie gehören zu den Bürgern, die durch ihre Blutspenden immer und immer wieder Verantwortung für ihre Mitbürger übernehmen. Diese Bereitschaft ist nicht selbstverständlich. Herzlichen Dank Ihnen allen und weiter so!“

Das abwechslungsreiche Unterhaltungsprogramm, das den Geehrten als kleines Dankeschön für deren große gesellschaftliche Fürsorge galt, kam bei ihnen sehr gut an. Dazu beigetragen hat das Bühnen-Dreiergespann mit BR-Moderator Michael Sporer, Behindertensportler Felix Brunner und Bergsportlerin Gela Allmann. Alle drei Protagonisten traten gemeinsam in ihrer Rolle als Blutspendebotschafter auf. Insbesondere Gela Allmann und Felix Brunner haben durch ihre Geschichten eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig es ist, dass es treue Blutspender gibt, die sich immer und immer wieder für andere Menschen stark machen. So erzählte Gela Allmann von ihrem Bergunfall auf Island, der sie 800 in die Tiefe riss. Felix Brunner erhielt nach einem schweren Kletterunfall und Absturz in den Bergen rund 800 Blutkonserven, um zu überleben. „Beide sind nach wie vor ihren Unfällen Sportskanonen vor dem Herrn und beeindrucken immer wieder mit spektakulären Aktionen“, verdeutlichte Michael Sporer. Felix beispielsweise als Monoskifahrer sowie erster Handbiker, der eine Transalp wagte. Gela rennt immer wieder gern energiegeladen die Berge hoch. „Ich will jedem zeigen, wie wunderbar das Leben ist und dass man es einfach auskosten muss. Aber das alles funktioniert nur durch Sie – die Helden des Alltags“, unterstrich sie. „Wir möchten Ihnen stellvertretend für alle Patienten, denen Sie bereits mit Ihrem Blut das Leben gerettet haben, von Herzen danken. Machen Sie weiter und tragen Sie unsere Botschaft weiter!“, betonte Felix Brunner.

Natürlich war jeder geladene Gast selbst auch Protagonist auf der Bühne - die Ehrennadel überreichten ihnen in diesem Jahr erstmals neben den Geschäftsführern des BSD, Georg Götz und Dr. Franz Weinauer, auch Funktionäre der jeweiligen Kreisverbände. Weitere Ehrengäste und erste Gratulanten auf der Bühnen waren die BRK-Ehrenpräsidentin Christa Prinzessin von Thurn und Taxis sowie die beiden BRK-Vizepräsidenten Brigitte Meyer und Dr. Paul Wengert.

Kabarettist Chris Boettcher rundete mit seiner humoristischen Showeinlage das Showprogramm so ab, dass die Geehrten zufrieden und mit einem Lachen die Ehrung verließen und sie wohl nicht so schnell wieder vergessen werden. (pm)


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brk blutspende allgäu ehrung



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